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Fünf moderne Kinosäle, alle mit digitaler Projektion und vier davon mit 3D.
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„Kronprinz“ und das „Astoria“
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Herzlich Wilkommen im Cine City Verden.

Fünf moderne Kinosäle, alle mit digitaler Projektion und vier davon mit 3D

– mehr Kino geht nicht!

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Ihr Cine City Team

DIE SÄLE​

Unsere Kinosäle und ihre Ausstattung:

Kino 1

164 bequeme Sessel 22 davon als kuschelige Loveseats

Kino 2

83 bequeme Sessel

 

Kino 3

86 bequeme Sessel

 

Kino 4

185 bequeme Sessel davon 9 Logensitze

 

Kino 5

128 bequeme Sessel

 

KINO HISTORIE

„Kronprinz“ und das „Astoria“

Unter Zollstraße 13 ist im Verdener Adressbuch von 1888 
„Brandts Gesellschaftshaus“ aufgeführt, Besitzer war der Hotelwirth Brandt. Es war das dreizehnte Haus in der Zollstraße, die Nummerierung wurde erst 1900 geändert. Die Bebauung in dieser Straße erfolgt nur zögernd. Noch 1866 war die Zollstraße Nicht gepflastert und war bei Regenzeiten grundlos, so dass „Kinder ganz im Schmutz steckenblieben“, so in einer Eingabe des Zimmermeisters Campe als Anwohner an den Landrat im Dezember 1866. 

 

Die Nähe der Holzmarktkaserne war vielleicht ausschlaggebend für die Errichtung eines Hotel-und Gesellschaftshauses – damals eine größere Gastwirtschaft zu dem Zeitpunkt, am „Rande der Stadt“

 

Zehn  Jahre später hatte der Besitzer gewechselt, es hieß nun: „Himmelskamp´s Hotel und Gesellschaftshaus“.

Nach dem Adressbuch von 1904 wird in diesem Haus, vielleicht schon länger das „Hotel zum Kronprinzen mit Flamme´s Gesellschaftshaus“ vom Hotelier Flamme betrieben, der mit diesem vaterländischen Namen sich hauptsächlich an das Militär gewandt hatte. Nur als Hotel unter vorstehendem Namen wurde es etwa ab 1910 vom Restaurateur Schneidermann geführt. Mit dem Ende des Kaiserreichs verschwand auch der „Kronprinz“ und das Hotel. Der Schriftzug „Zum Kronprinzen“ ist jetzt noch unter dem abblätternden Putz oben am Giebel zu erkennen.

Um 1920 wurde in dem Haus das „Astoria-Lichtspieltheater“ gegründet, Besitzer war H. Thiele. Es war noch die Stummfilmzeit und so heißt es 1926 in einer Anzeige „Astoria-Haus, Zollstraße 1. Erstklassig moderneingerichtetes Lichtspieltheater. Nur ausgesuchte gute Programme, Dienstag und Freitag Programmwechsel, Dezente Musikbegleitung“.

 

Im Gebäudeteil Richtung Ostertorstraße blieb noch lange eine Gastwirtschaft erhalten und als Wirte sind bekannt Dietrich Dreyer, Hermann Thiele und Karl Küster. Nach Aufgabe des Lokals standen die Räume nicht lange leer. Am 01.September 1953 zog die Verdener Stadtbücherei hier ein und blieb dort, der Schanktisch war noch im Raum bis Ende September 1957.

 

Danach wurde dieser Gebäudeteil verschiedentlich genutzt. Die „Astoria-Lichtspiele“ waren von Gründung bis zur Aufgabe um 1987 als Familienbetrieb eine Kulturfaktor in Verden und viele Jahre das einzige Kino in der Stadt.

Erst Anfang der 30 er Jahre eröffnete August Huse das „kleine Theater“ (heute Schauburg).


Das „Astoria“, so wurde es allgemein genannt, war mehrfach durch Umbauten immer auf dem neuesten Stand. Bis zu 620 Besucher konnten ein abwechslungsreiches Programm erleben. In diesem Zusammenhang erinnert sich mancher sicher daran, dass in den ersten Nachkriegsjahren die Kinokarten für den Sonntag schon oft am Donnerstag gekauft werden mussten, es war meistens „ausverkauft“.

VAZ 6‘/99